drüben

und hüben

Aufgrund des Julianischen Kalenders bringt Väterchen Frost den Kindern erst am 7. Januar die Geschenke, wobei er von Schneeflocke und Babuschka begleitet wird. Dabei werden sie mit viel Musik und Kuchen mit Herzapplikationen empfangen. Jedes Herz steht für einen Wunsch, der in Erfüllung gehen soll.
Die Weihnachtszeit erstreckt sich bis zum 11. Januar und leitet gleichzeitig das neue Jahr ein. Zur Zeit der Zarenherrschaft war der Christbaum noch luxuriöse Extravaganz adliger Salons, später allerdings war er auch in gewöhnlichen Häusern zu finden.

Bei den Nichtchristen setzt sich die Tanne als Mittelpunkt der Bescherung erst in den dreißiger Jahren dieses Jahrhunderts durch. Freunde und Verwandte treffen sich zum großen Festessen mit Grütze, Gans, Hammel- und Schweinefleisch. Man trinkt Tee und Wodka, erzählt Geschichten und feiert fröhlich und ausgelassen.

Auch gibt es keinen Hinweis auf das Geburtsdatum von Jesus Christus. Der 25. Dezember erscheint eher unwahrscheinlich, da die Hirten ihre Tiere nachts noch im Freien ließen, was in den kalten palästinischen Nächten sicher nicht ratsam war.
Und warum sollten die Römer ausgerechnet in der Winterzeit die Volkszählung abhalten?
Aber warum wurde dann der 25. Dezember als der Tag des eigentlichen Weihnachtsfestes festgelegt? Der 25. Dezember war schon in vorchristlicher Zeit in vielen Kulturen ein wichtiges Datum, da an diesen Tag das Fest zur Wintersonnenwende (nach dem Julianischen Kalender) begangen wurde.
Die Germanen feierten zu dieser Zeit das Julfest oder das Mittwinterfest.

Obwohl Weihnachten heutzutage das zentrale Fest im Christentum ist, ist die Tradition der Feste rund um die Weihnachtszeit viel älter als das Christentum selbst.
In der Bibel lässt sich außer der Geburt Jesus Christus nichts über Ursprung und Bräuche zum Weihnachtsfest finden.

Weihnachten

(c) 2005 Klasse 9 - VS Eckersdorf

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